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Alles, was Sie zur Erstkommunion in Bonn wissen müssen

Mit der Erstkommunion werden die Kinder in die "Mahlgemeinschaft" mit Gott und der Gemeinde aufgenommen: Sie dürfen an der Kommunion, der Eucharistie, teilnehmen. Hier erfahren Sie, was nötig ist.

 

Was ist die Erstkommunion?

In der Erstkommunion werden die Kinder in die Mahlgemeinschaft mit Gott und der Gemeinde aufgenommen. In der Regel gehen Kinder in der dritten Klasse, also mit ca. neun Jahren zur Erstkommunion.

In der Vorbereitung, die in den einzelnen Seelsorgebereichen unterschiedlich praktiziert wird, beschäftigen sich die Kinder u.a. mit der Frage, was Gott ihnen bedeutet, mit ihrer eigenen Taufe, dem Wirken Jesu und dem Aufbau der Messe. Die Erstkommunionfeier findet in der Regel an den Sonntagen nach Ostern statt, an vielen Orten am ersten Sonntag nach Ostern, dem "Weißen Sonntag".

 

Wie melde ich mein Kind zur Erstkommunion an?

In der Regel werden die Kommunionkinder der dritten Klasse im Herbst von den Pfarrgemeinden angeschrieben. Ansprechpartner ist die Kirche vor Ort. Die Eltern melden ihr Kind dann im dortigen Pfarrbüro zur Erstkommunion an.

Dazu muss das Familienstammbuch oder die Taufbescheinigung des Kindes vorgelegt werden. Im Pfarrbüro erfahren die Eltern dann auch den Termin.

Es kann übrigens sein, dass dieser von Jahr zu Jahr variiert. Traditionell findet die Erstkommunion am Weißen Sonntag statt, doch in vielen Gemeinden wird in den Wochen danach die Erstkommunion begangen.

Daher ist es ratsam, schon mal vor der Anmeldung nachzufragen. Falls Sie nämlich in einer Gaststätte feiern möchten, sollten Sie wissen, dass diese oft lange im Voraus ausgebucht sind. Das Gleiche gilt für Räume, die Vereine oder Pfarrgemeinden vermieten.

 

Kann mein Kind in einer anderen Kirche Erstkommunion feiern?

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Erstkommunion in Bonn?

Wichtig sind drei Dinge: 

  1. Das Kind muss getauft sein, bevor es die Erstkommunion empfangen darf.
  2. Es muss in einem Alter sein, in dem es den Unteschied zwischen einfachem Brot und Wein und den gewandelten Gaben versteht.
  3. Darüber hinaus sollte Ihr Kind eine Unterweisung erhalten haben. Dort werden die wichtigsten Glaubensinhalte vermittelt, und es kann sich mit seinem eigenen Glauben auseinandersetzen. Diese Unterweisung erhält Ihr Kind während der sogenannten Katechese (hier: der Vorbereitungskurs). Dazu gehört auch eine Einführung in die Beichte, sowie die Erstbeichte.