Liveübertragung öffentlicher Sonntagsgottesdienst:Öffentliche Gottesdienste und Liveübertragung am kommenden Sonntag 3. Mai um 12.00 Uhr

Anschließend Einzelkommunion
Sankt Remigius
Sankt Remigius
30. Apr 2020
Barbara Ritter

BONN. Ab dem 1. Mai können wieder öffentliche religiöse Feiern unter Beteiligung von Gläubigen im Erzbistum Köln stattfinden. Allerdings gelten dafür eine Reihe von Auflagen.

Am kommenden Sonntag, den 03. Mai 2020 um 12.00 Uhr lädt die katholische Kirchengemeinde Sankt Martin daher erstmals wieder zum öffentlichen Gottesdienst ein. Die Anzahl der Gottesdienstbesucher ist aufgrund der Abstandsregeln für die Sitzplätze auf 70 Personen beschränkt. Ordner weisen die dafür markierten Sitzplätze zu. Zusätzlich wird die Heilige Messe per Livestream auf dem Facebook-Kanal des Bonner Münsters übertragen: https://www.facebook.com/katholisch.bonn/videos/223538322405854/. 

„Wir wollen ermöglichen, dass alle, die keinen Platz finden oder denen die Teilnahme an einem öffentlichen Gottesdienst zu riskant erscheint, den Gottesdienst mitfeiern können“, erklärt Stadtdechant Dr. Wolfgang Picken. Er wird die Heilige Messe zelebrieren und predigen. Musikalisch wird die Messfeier von Musikkantor Markus Karas und Sopranistin Lorraine Pudelko, gestaltet. Im Anschluss an die Messe wird es von 13.15 bis 15.00 Uhr die Möglichkeit der Einzelkommunion geben. „Für alle Menschen, die die Messe über Video verfolgen, können dann in St. Remigius die Heilige Kommunion empfangen, ohne dass die Kirche mit anderen Gottesdienstbesuchern gefüllt ist,“ erklärt der Stadtdechant. 

 

Vor Ort werden Mitarbeiter des Stadtdekanats dafür Sorge tragen, dass die geltenden Regelungen der Zutrittsbeschränkung eingehalten werden. „Wir bitten schon jetzt um Verständnis, wenn der Zugang zum Gottesdienst nicht mehr möglich sein wird, weil alle Plätze besetzt sind“, sagt der Münsterpfarrer. Man werde an diesem Wochenende Erfahrungen damit sammeln, wie viele Gottesdienstbesucher an den Messen teilnehmen wollen, um anschließend Vorkehrungen für das folgende Wochenende zu treffen.

Zu den Sicherheitsbestimmungen zählt auch, dass es Markierungen vor und in der Kirche sowie für den Kommunionempfang gibt. Hinweisschilder werden über Verhaltensregeln und Gehwege im Kirchraum informieren. Die Kommunionspender werden die Hände desinfizieren, bevor sie die Hostien berühren. Die Gläubigen empfangen die Kommunion im gebotenen Mindestabstand. Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben. Kinder und Gläubige, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht kommunizieren möchten, werden ohne Berührung gesegnet. Die Weihwasserbecken bleiben geleert. Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern am Ausgang aufgestellt. Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt. Auf Gesang wird verzichtet. „Die Einschränkungen sind erheblich, aber angemessen. Sie ermöglichen uns, langsam die Gottesdienste wieder aufzunehmen und das geistliche Leben zu verstärken“, so der Stadtdechant.

 

Auch die Vorabendmesse in St. Remigius um 18.00 Uhr findet mit entsprechenden Auflagen statt.