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Tafel der Demokratie | 3. Oktober 2026:Kaffeetafel vor der Münsterbasilika

Rund 100 Gäste kamen bei schönstem Sonnenschein vors Münster
Datum:
3. Okt. 2026
Von:
Redaktion

Das Bündnis „Haltung zeigen für Menschenwürde“ lud ein, Platz zu nehmen um vor dem Bonner Münster miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung bot Raum für eine lebendige Diskussion zu spannenden Fragen, die die demokratische, offene Gesellschaft betreffen und welche Werte das Zusammenleben bestimmen.

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger kamen der Einladung bei sonnigem Wetter nach – darunter auch Stadtdechant und Münsterpfarrer Msgr. Dr. Markus Hofmann sowie Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei.

Zuhören, Blick weiten, Verständigung schaffen, mal in die Perspektive des Gegenübers schlüpfen – miteinander reden statt übereinander schimpfen. Man war sich einig: Nur so kann eine stabile Demokratie gesichert werden.

Eine Kooperation von: Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA • Haus Mondial (Caritas) • Frauenbeauftragte des Ev. Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel • Kath. Stadtdekanat Bonn und Aktion Neue Nachbarn • Evangelisches Forum Bonn • Diakonisches Werk Bonn und Region • Alt-Kath. Namen-Jesu-Kirche • Katholisches Bildungsforum Bonn • Evangelische Akademie im Rheinland • Ev. Kirchenkreis Bonn

 

Der Nachmittag in Bildern

19 Bilder

Zur „Tafel der Demokratie“ am 3. Oktober vor dem Bonner Münster erklärt Landesminister Nathanael Liminski seine Unterstützung mit einem Grußwort:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder der teilnehmenden christlichen Kirchengemeinden und Einrichtungen in Bonn,

am 3. Oktober findet am Münsterplatz wieder eine „Tafel der Demokratie“ statt. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an dieser Tafel Platz zu nehmen und miteinander über Fragen, die unsere Gesellschaft bewegen, ins Gespräch zu kommen. Die Veranstalter wollen damit Dialog und Verständigung in der Stadtgesellschaft fördern. Das begrüße ich sehr. Gerade in Zeiten wie diesen müssen wir miteinander im Gespräch bleiben, um unsere Standpunkte besser kennen- und verstehen zu lernen und mögliche Vorurteile übereinander abzubauen. Dazu gehört auch, unterschiedliche Auffassungen auszuhalten. Respekt und Toleranz sind Schlüsselbegriffe für ein gelingendes Miteinander.

Dazu gehört, dass wir uns stets vor Augen halten, dass die Menschenwürde jeder und jedem gleichermaßen zukommt, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Religion. Die Achtung der Menschenwürde ist ein wichtiger Grundpfeiler unserer Demokratie, die derzeit in vielen Ländern der Welt unter Druck steht. Dabei ist die Demokratie die beste Staatsform, um die vielfältigen Interessen innerhalb einer Gesellschaft in Ausgleich zu bringen. Es lohnt sich dafür einzutreten und sich allen Versuchen, unsere Werte zu untergraben, entgegenzustellen. Das tut auch die „Tafel der Demokratie“. Ich hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bonn von dem Angebot Gebrauch machen und dabei gute Gespräche führen sowie neue Eindrücke gewinnen können. Vielen Dank an die Veranstalter und Ihr Interesse.

Ihr Nathanael Liminski