25. März 2017 (Sa.) | Von: Katholisches Stadtdekanat Bonn | Pressestelle

Gemeinsam Gedenken: Ökumenischer Versöhnungsgottesdienst der evangelischen und katholischen Kirche in Bonn

BONN. 2017 wird erstmals seit dem Reformationszeitalter ein Reformationsgedenken in ökumenischer Gemeinschaft gefeiert. Unter dem Leitmotiv „Christusfest“ haben die evangelische und katholische Kirche in Deutschland zahlreiche gemeinsame Projekte für das Jahr 2017 verabredet. Am Samstag, 25. März 2017, fand um 17.00 Uhr in der Schlosskirche ein ökumenischer Versöhnungsgottesdienst der evangelischen und der katholischen Kirche in Bonn statt.

 

Als symbolische Geste lag ein ein Kreuz wie eine Barriere quer auf dem Altar. Im Verlauf des Gottesdienstes richteten der Stadtdechant und der Superintendent das Kreuz gemeinsam auf. Damit soll das Kreuz von einem Sperrsymbol zu einem Versöhnungssymbol werden.


„In der Vergangenheit haben die Jahrhundertfeiern der Reformation die Gräben zwischen den Konfessionen vertieft. Im Jubiläumsjahr 2017 soll es anders sein. Wir wollen nach den gemeinsamen Wurzeln, den wechselseitigen Herausforderungen und den verbindenden Zukunftsaufgaben fragen“, sagt Superintendent Eckart Wüster. Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher erklärt: „Unser Wille zur Profilierung war stärker als die Suche nach Gemeinsamkeiten. Wir wollen Gott um sein Erbarmen für das bitten, was wir einander angetan haben. Wir wollen Gott aber auch für das danken, was wir aneinander haben.


Die Schlosskirche wurde dabei bewusst gewählt: Sie ist die älteste evangelische Wirkungsstätte in Bonn. Der Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet von Berthold Wicke (Orgel und Klavier) sowie Matthias Höhn (Saxofon).

Manuskript

Es gilt das gesprochene Wort.

 

Eröffnung

Prof. Dr. Eberhard Hauschildt:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Amen

 

Begrüßung

Prof. Dr. Eberhard Hauschildt,

Seien Sie herzlich begrüßt in dieser Kirche mit ökumenischer Geschichte:  Zuerst katholische Schlosskapelle des Kurfürstlichen Erzbischofs, dann erste Kirche für eine Bonner religiöse Minderheit und damit praktizierte Religionsfreiheit. Und seit 200 Jahren nun Teil eines Programms von Gleichstellung katholischer und evangelischer Theologie in der Universität. Miteinander feiern wir in unserer Stadt das Gedächtnis der Reformation.

 

Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher

Wir feiern, liebe Schwestern und Brüder, diesen Gottesdienst gemeinsam. Wir wissen uns in Verbindung mit der Gottesdienstgemeinschaft, die am 11. März 2017 in Hildesheim den zentralen Buß- und Versöhnungsgottesdienst der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland gefeiert hat, und mit allen anderen, die ihn in gleicher Weise feiern. Wir wissen uns im Gebet verbunden mit Christinnen und Christen in allen Konfessionen.

Superintendent Eckart Wüster

In der Vergangenheit haben die Jahrhundertfeiern der Reformation die Gräben zwischen den Konfessionen vertieft. Im Jubiläumsjahr 2017 soll es anders sein. Wir wollen nach den gemeinsamen Wurzeln, den wechselseitigen Herausforderungen und den verbindenden Zukunftsaufgaben fragen.


Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher

Unser Wille zur Profilierung war stärker als die Suche nach Gemeinsamkeiten. Heute wollen wir Gott um sein Erbarmen für das bitten, was wir einander angetan haben. Wir wollen Gott aber auch für das danken, was wir aneinander haben.


Superintendent Eckart Wüster

Wir stehen gemeinsam vor dem Kreuz Jesu Christi. Sie sehen in dieser Kirche das quer liegende Kreuz. Es wirkt wie eine Barriere, die uns den Weg versperrt: den Weg zueinander, den Weg zu unseren Nächsten, den Weg zu Gott.


Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher

Wir stellen uns gemeinsam unter das Kreuz Jesu Christi. Wir wollen es in dieser Stunde aufrichten und uns von ihm aufrichten lassen. Wir wollen ein ökumenisches Fest des Glaubens an Jesus Christus feiern.


Gesang

Du hast uns, Herr, gerufen (EG 168, 1-3)

 

Bußpsalm
Prof. Dr. Eberhard Hauschildt:

Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der Herr die Schuld nicht zurechnet, in dessen Geist kein Trug ist! Denn als ich es wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine durch mein tägliches Klagen. Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer auf mir, dass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürre wird. Darum bekannte ich dir meine Sünde, und meine Schuld verhehlte ich nicht. Ich sprach: Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde. Deshalb werden alle Heiligen zu dir beten zur Zeit der Angst. Darum, wenn große Wasserfluten kommen, werden sie nicht an sie gelangen. Du bist mein Schirm, du wirst mich vor Angst behüten, dass ich errettet gar fröhlich rühmen kann. Freuet euch des Herrn und seid fröhlich, ihr Gerechten, und jauchzet, alle ihr Frommen. (Ps 32,1-7.11 nach der Lutherbibel)


Kyrie

EG 178.9


Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher

Jesus Christus, unser Bruder, unser Freund und unser Erlöser, dich preisen wir und dein Erbarmen rufen wir auf uns herab.

 

Dorothee Schwüppe

Zu allen Zeiten liebst du uns. Du hast uns in das Buch deiner Gottheit eingeschrieben; du hast uns abgebildet in deiner Menschwerdung. (Nach Mechthild von Magdeburg, Das fließende Licht der Gottheit III,2)

Kyrie-Ruf


Lisa Inhoffen

Du bist der Höchste und der Beste. Du bist schön und stark. Du bist barmherzig und gerecht, du lässt hinwelken die Hochmütigen und sie merken’s nicht. (Nach Augustin, Confessiones I,4)

 

Kyrie-Ruf

Gemeinsame Verantwortung heißt,

 

Dorothee Schwüppe

Du bist am Kreuz gestorben. Ohne dich hätten wir das Leben nur für einen Augenblick. Durch dich dürfen wir hoffen, uns am ewigen Leben zu erfreuen. (Nach Anselm von Canterbury, Gebete 27)

Kyrie-Ruf


Superintendent Eckart Wüster

Gott, du hast uns deinen Sohn Jesus Christus gesandt, damit wir im Vertrauen auf dich den Heiligen Geist empfangen, in dem wir dich loben, preisen und anbeten von nun an bis in Ewigkeit.


A Amen.


Musik


Schuldbekenntnis und Vergebungsbitte


Superintendent Eckart Wüster

Liebe Schwestern und Brüder, wir wollen vor Gott, voreinander und vor der Welt unsere Schuld bekennen und unseren barmherzigen Vater im Himmel um Vergebung bitten.

 

Kurze Stille


Lisa Inhoffen

Ich bekenne, dass Christen und Christinnen in Eifer und Unduldsamkeit Krieg gegeneinander geführt haben. Weite Teile Deutschlands und Europas wurden verwüstet. Menschen sind um ihres Glaubens willen verfolgt und vertrieben, gefoltert und getötet worden. Die Geschichte der Verletzungen endet nicht, wo die Waffen niedergelegt werden. Wir haben an ihr teil, wenn wir einander in Gedanken, Worten und Werken verachten, verletzen und verurteilen.

Gemeinsame Verantwortung heißt,

 

Dorothee Schwüppe

Ich glaube, dass Jesus Christus die Wunden heilt, die Eifer und Unduldsamkeit gerissen haben. Ich bitte um Vergebung für den Hass, der Gott zum Werkzeug des eigenen Willens macht und unschuldigen Menschen Leid zufügt. – Wir bitten Dich …


A Herr, vergib.


Dorothee Schwüppe

Ich bekenne, dass die Freude des Glaubens in Hochmut verkehrt worden ist. Wo es um Gottes Ehre gehen sollte, stand menschlicher Stolz im Vordergrund. Es wurde mehr Mühe darauf verwandt, die Fehler des anderen aufzuweisen, als das Evangelium zum Strahlen zu bringen. Diese Gefahr ist nicht gebannt: Auch wir stehen immer wieder der gemeinsamen Aufgabe im Wege, das Evangelium zu verkünden.


Lisa Inhoffen

Ich glaube, dass Jesus Christus die Wunden heilt, die menschlicher Hochmut gerissen hat. Ich bitte um Vergebung, dass die Gier nach Macht die Kirche erfasst und ihr Zeugnis für Gott verdunkelt hat. – Wir bitten Dich:


A Herr, vergib.

 

Lisa Inhoffen

Ich bekenne, dass der Wunsch, nach dem Willen Gottes zu leben, nicht nur Gemeinsamkeiten geschaffen, sondern auch tiefe Gräben aufgeworfen hat. Familien wurden zerrissen, wenn die Mitglieder verschiedenen Konfessionen angehörten. Dörfer und Städte waren verfeindet, weil sie evangelisch oder katholisch waren. Das Mahl der Einheit wurde durch die konfessionellen Streitigkeiten zum Symbol der Zertrennung. Noch immer haben wir keinen Weg gefunden, im eucharistischen Abendmahl unsere Gemeinschaft mit Jesus Christus und untereinander zu feiern.

Gemeinsame Verantwortung heißt,

 

Dorothee Schwüppe

Ich glaube, dass Jesus Christus die Wunden heilt, die durch die konfessionellen Gegensätze und die zerbrochene eucharistische Mahlgemeinschaft gerissen werden. Ich bitte um Vergebung für den Mangel an Nächstenliebe, der die Gottesliebe verdorren lässt, und für die Trennung am Tisch des Herrn. – Wir bitten Dich:


A Herr, vergib.


Superintendent Eckart Wüster

Unsere Not und Schuld bringen wir vor dich, unseren Gott. Wir bekennen dir unsere Sünde und hoffen auf deine Barmherzigkeit.

 

Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher

Auf dein Wort hören wir. Unter das Kreuz Jesu stellen wir uns. Dir vertrauen wir unseren ökumenischen Weg an. Wir bitten dich im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Herrn.


A Amen.

Gesang

Ich steh vor dir (EG 382, 1-3)


Lesung

Prof. Dr. Eberhard Hauschildt

Lesung aus dem Zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther im 5. Kapitel:

Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden. Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat. Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung (zur Verkündigung) anvertraute. Wir sind also Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen! Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden. Wort des lebendigen Gottes.


A Dank sei Gott.

 

Gebet


Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher

Jesus Christus, du Sohn des lebendigen Gottes, unser Heiland, unsere Hoffnung, unser Erlöser: Wir kommen zu dir mit der Last unserer Entzweiung und Trennung: Wir kommen zu dir mit den Schatten der Vergangenheit. Wir kommen zu dir in Scham und Trauer über das Leid, das aus unserem Streit entstanden ist.


Superintendent Eckart Wüster

Vor dir bekennen wir unsere Schuld und rufen dich an in unserer Not. Wir wissen keine andere Zuflucht als dein unergründliches Erbarmen. Vergib uns, was uns von dir und voneinander trennt. Im Licht deiner Wahrheit erkennen wir unser Versagen: unseren Mangel an Behutsamkeit und Geschwisterlichkeit, unseren Mangel an Zuwendung zueinander und Respekt füreinander. Schenke uns den Geist der Versöhnung, der wegnimmt, was uns trennt, und uns glaubwürdige Schritte zur Einheit der Kirche gehen lässt.

 

Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher

Jesus Christus, du unser Heiland, du unsere Hoffnung, du unser Erlöser: Sei du das Brot, von dem wir leben. Sei du das Licht, durch das wir sehen. Sei du der Weg, auf dem wir gehen.


A Amen.

 

Kreuzaufrichtung


Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher & Superintendent Eckart Wüster

Geste der „Kreuzaufrichtung“ von einem Sperrsymbol zu einem Versöhnungssymbol. Dazu Musik (Orgel und Saxophon)


Apostolisches Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.


Musik


Danksagung


Superintendent Eckart Wüster

Wir wollen nicht vergessen, was wir einander angetan haben. Aber wir wollen Gott auch für das danken, was wir aneinander haben. Wenn wir Grund zur Dankbarkeit haben, ist es nicht unser Verdienst, sondern Gottes Geschenk, das wir nicht ausschlagen dürfen. Nach Jahrhunderten wechselseitiger Verletzungen und Abgrenzungen sind wir durch den ökumenischen Prozess der letzten Jahrzehnte zu vielfachen Schritten der Versöhnung geführt worden. Eine neue Kultur des Dialogs ist möglich geworden.


Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher

Wir haben einander besser verstanden und unsere gemeinsame Verantwortung für die Verkündigung des Evangeliums und die Praxis der Nächstenliebe besser erkannt. Wir haben zu einer gegenseitigen Anerkennung der Taufe gefunden. Dafür danken wir dir, Gott, du Barmherziger. Wir danken Gott für die geistlichen, die theologischen und die ethischen Impulse der Reformation, die wir in der katholischen Kirche teilen können. Ich nenne die Wertschätzung des Wortes Gottes und der Heiligen Schrift. Ich nenne die Rechtfertigungslehre: Es ist auch für die katholische Kirche wichtig zu erkennen, dass ein Mensch nicht aus Werken des Gesetzes, sondern aus dem Glauben an Jesus Christus gerechtfertigt wird. Wir sehen das Engagement so vieler Männer und Frauen in den evangelischen Gemeinden als lebendiges Zeugnis des Glaubens. Wir schätzen die intensiven Diskussionen und die verantwortungsvollen Entscheidungsprozesse in den Synoden. Wir sind beeindruckt von dem starken Einsatz der evangelischen Kirche in der Diakonie, in unserem Land und auf der ganzen Welt. Vieles wäre noch zu nennen. Liebe evangelische Glaubensgeschwister: Wir danken Gott, dass es Sie gibt und dass Sie den Namen Jesu

Christi tragen.


Superintendent Eckart Wüster

Wir danken Gott für das Glaubenszeugnis der katholischen Kirche. Wir sehen, dass sie im wahren Sinn des Wortes eine Weltkirche ist, die Nationen, Sprachen und Kulturen verbindet.

Wir schauen voll Achtung auf die Liebe zur Liturgie, die in der katholischen Kirche gepflegt wird. Wir schätzen die besondere Aufmerksamkeit für die Überlieferungen des Glaubens, Bekennens und Denkens, die die Geschichte der Christenheit und so auch unsere Geschichte geprägt haben. Wir wissen uns herausgefordert, unser eigenes Verständnis von Kirche und Kircheneinheit, von Ordination und Amt im Dialog mit der katholischen Theologie zu vertiefen. Wir sind beeindruckt vom caritativen Dienst der katholischen Kirche in unserem Land und auf der ganzen Welt. Vieles wäre noch zu nennen. Liebe katholische Glaubensgeschwister: Wir danken Gott, dass es Sie gibt und dass Sie den Namen Jesu Christi tragen.

 

Vaterunser


Superintendent Eckart Wüster

Lasst uns gemeinsam beten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat.

 

A

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Gesang

Nun danket alle Gott (EG 321, 1-3)

 

Dorothee Schwüppe

Die Anliegen der Ökumene sind in Bonn kein unbekanntes Thema. Es gibt viele Gelegenheiten zu denen sich katholische und evangelische Christen auf den unterschiedlichsten Ebenen treffen. Somit gehört die Ökumene längt zu Alltag vieler Menschen und wird einfach selbstverständlich gelebt.

Die eindrucksvollsten Beispiele sind in den Kirchengemeinden selbst zu finden. Viele evangelische und katholische Kirchengemeinden arbeiten Hand in Hand – beispielhaft das Engagement in der Flüchtlingshilfe, in Liturgie und Pastoral.

Mehrere evangelische und katholische Kirchengemeinden gingen auch auf der Basis der ‚Charta Oecumenica‘ von 2001 eine ökumenische Partnerschaftsvereinbarung miteinander ein. Darin wurde der geschwisterlichen Zusammenarbeit ein verbindlicher Rahmen gegeben und es wurde das Versprechen formuliert, dieses Miteinander auch weiterhin zu fördern und auszubauen.

 

Lisa Inhoffen

In Bonn gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen der Caritas und der Diakonie in dem Bestreben um den Dienst am Menschen, sowie dem Evangelischen Forum und dem Katholischen Bildungswerk mit ihrem Anliegen um Bildung und Veranstaltungen.
Weitere Beispiele sind dafür die ökumenische Kirchenhütte auf dem Weihnachtsmarkt, die es seit 2004 gibt und die ökumenische Nacht der Kirchen, die alle zwei Jahre stattfindet. Bisher gab es auch im Jahr 2000 einen Stadtkirchentag, der fortgesetzt werden soll. Wir werden auch weiterhin an der Ökumene arbeiten.

 

Gesang

Lass uns in deinem Namen (EG 658, 1-3)

 

Segen


Superintendent Eckart Wüster

Der Herr segne euch und behüte euch. Der Herr lasse sein Angesicht über euch leuchten und sei euch gnädig. Der Herr wende sein Angesicht euch zu und schenke euch Heil.


Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher

Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.

 

A Amen.

 

Auszug

Orgelspiel

 

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